Die Sonne und ihre Bedeutung
Welche positiven und negativen Wirkungen hat die Sonne?
Auf die Sonne kann man nicht verzichten. Jeder Mensch braucht sie und jeder kennt die wohltuende Wirkung der Sonne. Das Licht und die Wärme sind gut für unseren Körper und für die Seele. Richtig dosiert ...
... regt die Sonne unseren Kreislauf und den Stoffwechsel an, unsere Vitalität wird gesteigert. Sonne fördert die Vitamin-D-Bildung und stärkt somit unseren Knochenbau. Zugleich kommt aber auch UV-Strahlung von der Sonne. Diese UV-Strahlung kann man nicht sehen und nicht spüren.
Die UV-Strahlen kommen auch nicht immer gleich stark bei uns an:
- Im Sommer ist die Strahlung stärker als im Winter, weil die Sonne höher am Himmel steht.
- Am Mittag (zwischen 11 und 15 Uhr) ist die Strahlung stärker als morgens und abends.
- Bei klarem Himmel oder leichter Bewölkung kommt mehr Strahlung zu uns, als bei dicken Wolken.
- Je näher man zum Äquator kommt, desto stärker ist die Strahlung.
- Auch mit der Höhe, also in den Bergen, nimmt die Strahlung zu.
- Wasser, Sand und Schnee werfen die Strahlung zurück wie ein Spiegel; dadurch wird die Strahlung verstärkt.
- Auch im Schatten, z. B. unter Bäumen, gibt es UV-Strahlung.

Bedeckte Aussichten
Negative Wirkungen der Sonne
Manche Wirkungen merkt man ziemlich schnell, man nennt sie deshalb auch "akute Wirkungen". Die akuten Wirkungen einer zu starken UV-Strahlung können eine Bindehaut- oder Hornhautentzündung des Auges sowie ein Sonnenbrand (Erythem) der Haut sein. Bei stärkerer UV-Strahlung kommt es auf der Haut zur Blasenbildung bis hin zum Absterben von Hautgewebe (Nekrosen). Andere Wirkungen merkt man erst viele Jahre später, man nennt sie "chronische Wirkungen". Diese Wirkungen entstehen nach jahrelanger intensiver Einwirkung von UV-Strahlung und es kann zu den folgenden dauerhaften und irreversiblen Schäden kommen:
Am Auge:
Linsentrübungen (Katarakt), degenerative Veränderungen der Bindehaut sowie Retinopathien
An der Haut:
Frühzeitige Alterung, Faltenbildung. Diese als "Alterung" der Haut bezeichneten Veränderungen bestehen unter anderem in:
Porenerweiterungen
Mitessern
Gefäßerweiterungen
Bindegewebsschäden
Zerstörung der elastischen Fasern
Weiterhin kann Hautkrebs entstehen wie ein:
Basalzellkarzinom
Plattenepitelkarzinom
Melanom (schwarzer Hautkrebs)
Am Immunsystem:
Häufigere Infektionskrankheiten wie Herpes simplex oder Tuberkulose. Weiterhin besteht eine negative Wirkung bei der Krebsentstehung, z.B. durch Immunsuppression, also einer Schwächung des Immunsystems.
Mutationen:
Eine der wesentlichen Wirkungen der UV-Strahlung besteht in der Veränderung der DNA. Dabei werden durch die Pyrimidinbasen der DNA, also Thymin und Cytosin stabile Dimere gebildet. Diese Dimere führen in der Zelle zu Störungen bei der Transkription und später auch bei der Replikation (= Zellvermehrung). Unter Transkription versteht man die Übersetzung von DNA in RNA. Außerdem können DNA-Strangbrüche die Folge sein. Derartige ständig - auch bei normaler UV-Strahlung - stattfindende Veränderungen werden mittels spezieller Reparaturmechanismen repariert. Ein für diese Reparaturen wichtiges Enzym ist die Endonuklease. Sofern diese Reparaturmechanismen gestört sind, ist z.B. die Erkrankung Xeroderma pigmentosum die Folge. Hierbei entwickeln die der Sonne ausgesetzten Hautpartien einen Hautkrebs. Bei zu hohen UV-Strahlendosen, die die Haut treffen wird die "normale" Funktion der Reparaturmechanismen überfordert, so dass unter anderem Krebs die Folge sein kann.

Urlaub im Süden fördert das allgemeine Wohlbefinden
Positive Wirkungen der Sonne
| In vernünftigen "Mengen" besitzt die UV-Strahlung eine Reihe notwendiger und positiver Effekte. So ist UV-Strahlung für die Bildung von Vitamin D in der Haut erforderlich. Allerdings reicht hierfür bereits eine 10-minütige Sonnenexposition pro Tag aus. Die beiden Vitamine D2 und D3 entstehen dabei mittels des UV-Lichts aus den beiden Provitaminen Ergosterol bzw. 7-Dehydesterol. Vitamin D spielt für den Kalzium-Stoffwechsel eine wesentliche Rolle. Außerdem stimuliert das Sonnenlicht das Immunsystem und fördert das allgemeine Wohlbefinden. In der medizinischen Therapie wird UV-Strahlung unter anderem zur Behandlung von Psoriasis und Neurodermitis sowie zum Abbau bestimmter Empfindlichkeitsstörungen verwendet. Lichttherapie wird bei Depressionen und gestörtem Schlaf-Wach-Rhythmus angewandt. |
Zuviel UV-Strahlung aber ist gefährlich!!!
Vor zu viel Wärme und Licht schützt man sich automatisch:
Wenn die Sonne zu heiß ist, geht man in den Schatten.
Wenn es im Sonnenlicht zu hell ist, schließt man die Augen oder setzt eine Sonnenbrille auf.
Weht ein kühler Wind oder bedeckt eine Wolke die Sonne, spürt man die Sonnenstrahlen nicht mehr so stark. Weil man die UV-Strahlen aber nicht spürt, kann der Körper nicht rechtzeitig warnen.
Man muss also selbst daran denken!!!
In unserem Shop finden Sie Bekleidung, die Ihren Körper (besonders Ihre Haut) vor den gefährlichen Sonnenstrahlen schützt und Ihnen ganz wesentlich hilft, einen gefährlichen Sonnenbrand zu vermeiden.
Textauszüge, Graphiken und Bilder stammen aus den folgenden Quellen:
Bundesamt für Strahlenschutz, Flyer:
"Mit heiler Haut durch den Sommer"
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention, Flyer:
"Die Kleinsten tragen das größte Risiko. Der Sonnenratgeber für die Haut ab 0.",
"Achtung, Sonne. Eine Packungsbeilage für die ganze Familie.",
"So schützen Sie sich vor dem schwarzen Hautkrebs.",
"Der kleine Sonnenreiseführer."
Deutsche Krebshilfe e. V.; Flyer:
"Umdenken! Dem Krebs aktiv vorbeugen. Sonne ohne Schattenseite"
www.fuersonnegegenkrebs.de
www.m-ww.de
www.krebsinformation.de
www.netdoctor.at
www.unserehaut.de
www.krebshilfe.de

